Fallstudien und Fachartikel
Wie haben andere Unternehmen – darunter auch Fortune-500-Marken – die Industriesiebanlagen der Rotex Group eingesetzt?
Höhere Kapazitäten sollten keine Verluste an Holzfaser-Gutmaterial bedeuten
Die Siebinnovation der Rotex Group für Holzfasern hält mit den Kapazitätssteigerungen Schritt – ohne Abschläge an Leistung und Effizienz.

Zellstoff-Gutmaterial in einem Feinkornbunker eines skandinavischen Sägewerks zur Holzfasersiebung.
Lösung gegen Holzfaserverluste
Die Entwicklung neuer und ertüchtigter Sägewerkstraßen mittels moderner Sägeblatt- und Profilierungstechnologien ermöglicht höhere Aufgabegeschwindigkeiten der Stämme. Dadurch entstehen deutlich mehr Hackschnitzel mit einem höheren Anteil an Feinanteilen in der Nebenprodukt-Aufbereitungsanlage.
Aktuelle Situation bei der Holzfasersiebung
Die derzeit branchenweit eingesetzte Siebtechnologie wurde im Hinblick auf die höheren Feinanteile nicht weiterentwickelt. Anstatt größere und effizientere Siebmaschinen zu entwickeln, zwangen die Siebanlagen-Hersteller die Betreiber von Sägewerken dazu, ihre Siebmaschen zu vergrößern, um gute, handelsfähige Zellstoffschnitzel zu erhalten. Die dadurch entstehenden Verluste in der Feinkornfraktion ihrer Siebmaschinen wurden schlichtweg ignoriert. Um die Hackschnitzel auf die Vorgaben zu bringen, vergrößerten die Hersteller das untere Feingutdeck von 8 auf 10 oder sogar 13 mm Maschenweite, um weniger Feinanteil im Gutmaterial zu erreichen. Das führte jedoch dazu, dass mehr dieses Gutmaterials im Feingutbunker landete.

Ein modernes CounterFlow CS Hackschnitzelsieb der Rotex Group im Einsatz in einer Hackschnitzel-Siebanlage.
Lösung gegen Holzfaserverluste
Die Marke Rotex Group bietet Technologien mit höheren Geschwindigkeiten und größeren Maschinen, um den Anforderungen moderner Säge- und Profilieranlagen gerecht zu werden. Erstens wird durch höhere Geschwindigkeiten in einer echten Kreiselbewegung mehr Energie auf das Sieb gebracht, wodurch sich die erforderlichen geringeren Lochgrößen nicht zusetzen. Zweitens können die Ingenieure dank der ausgewogenen Konstruktion der Rotex-Maschinen größere Siebdecks konstruieren, um den Mengenzuwachs zu bewältigen, den heutige Sägewerke erzeugen. Die Kombination aus größeren Einzelmaschinen, die in der Lage sind, die Qualität der Zellstoffschnitzel ohne Beeinträchtigung der Siebleistung zu gewährleisten, bietet die ideale Lösung, um die aktuellen Anforderungen der Branche zu erfüllen.
Hackschnitzel-Siebanlagen
Die Entwicklung neuer und ertüchtigter Sägewerkstraßen mittels moderner Sägeblatt- und Profilierungstechnologien ermöglicht höhere Aufgabegeschwindigkeiten der Stämme. Für eine effiziente Sieblösung müssen die Siebgrößen auf Grundlage des Feinanteils im Aufgabegut ausgewählt werden. Mit Hilfe des Hackschnitzel-Klassierers der Rotex Group, der die Kreiselbewegung von Produktionsmaschinen nachbildet, können die Ingenieure das Kundenmaterial im Labor testen, um die optimale Hublänge, Geschwindigkeit, Siebfläche und Siebgröße für einen maximale Rückgewinnung der Gutfasern zu ermitteln. In der Regel wird ein 6,35-mm-Drahtgeflecht verwendet, um bezogen auf den Materialverlust die besten Ergebnisse zu erzielen. Gemäß der SCAN-Norm bedeuten weitere Maschen, dass Benutzer einen Teil der kleinen Gutfraktionen verschwenden, wie der nachfolgenden Abbildung zu entnehmen ist.

Hackschnitzel-Klassierer der Rotex Group mit SCAN-Standardeinsätzen.

Klassifizierung des Gutmaterials gemäß SCAN (Quelle: Skandinavischer Prüfungsausschuss für Zellstoff, Papier und Pappe).
Zusammenfassung: Siebeffizienz in der Zellstoff- und Papierproduktion


Classic Screen/Chip Screen der Rotex Group, ein Hochgeschwindigkeits-Kreiselsieb mit hohem Durchsatz, ausgelegt auf maximale Effizienz.
Fazit: Die Innovationen der Rotex Group halten mit den Kapazitätssteigerungen Schritt, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen.
Durch die Anpassung der Siebgrößen an die individuelle, kundenseitige Holzfaser-Zusammensetzung und die anschließende Ermittlung der passenden Hublänge, Geschwindigkeit, Siebfläche und des Neigungswinkels können die Ingenieure des Unternehmens die optimale Sieblösung für die heutige Restholzfaser-Zusammensetzung der Kunden bereitstellen, um eine maximale Rückgewinnung handelsfähiger Produkte zu erzielen.
